blog-background.png

Die Relevanz von AMI Managed Services

Kati Pesola
By Kati Pesola - 12. Dezember 2019 17:13:00 MEZ

iStock-980838288In einer Marktstudie hat Landis+Gyr die Relevanz von Managed Services für EVU-Kunden untersucht. Die Ergebnisse spiegeln Erwartungen und Mehrwerte aus Kundensicht und nicht zuletzt auch Wege, den richtigen Partner dafür zu finden wider …

Detaillierte Berichte zu den Interviews in Nordamerika und in den Nordischen Ländern sind als Whitepaper erhältlich. Die wichtigsten Ergebnisse haben wir hier zusammengefasst:

Die grössten Vorteile von AMI Managed Services

Vorteil #1: Mit Managed Services können EVU Datenpotenziale ausschöpfen

Die befragten EVU gaben an, dass sie sich durch das Outsourcen des AMI-Betriebs stärker auf die Datenverwertung konzentrieren können, als auf die Datenerfassung. Anstatt Zeit und Ressourcen in die Sammlung von Smart-Meter-Daten zu stecken, könnten sie sich um die Analyse kümmern und auf dieser Basis fundiertere Entscheidungen treffen, so die Teilnehmer.

Vorteil #2: Managed Services erleichtern die Planung von Kompetenzen und Ressourcen

Zweitens erleichterten Managed Services die Planung und Steuerung von Kompetenzen und Ressourcen für den AMI-Betrieb. Ein externer Partner bedeute eine sichere Verfügbarkeit aktuellen Know-hows und der Ressourcen für den AMI-Betrieb. Ein modulares Angebot erlaube zudem individuelle Service Levels unter Berücksichtigung der jeweiligen Kapazitäten, Kulturen und Rahmenbedingungen.

Vorteil #3: Kostentransparenz

Kostensicherheit ist ein kritischer Faktor für den finanziellen Erfolg eines Unternehmens. EVU schätzen Tools, die eine genaue Kostenplanung ermöglichen und die finanziellen Ressourcen schonen. Verträge über Managed Services basieren auf einer fixen Rate für das jeweilige Servicepaket und bieten damit eine deutlich höhere Planungssicherheit als inhouse-Lösungen.

Mehr dazu finden Sie in dem ersten unserer drei Whitepaper, die wir auf Basis unserer Marktuntersuchung „Wie EVU von AMI Managed Services profitieren können“ erstellt haben, ‘How utilities benefit from AMI Managed Services’ (Englischer Inhalt)

Download white paper

 

AMI Outsourcing – Präferenzen

Um den grösstmöglichen Nutzen aus dem Outsourcing zu ziehen, sollten EVU definieren, welche Prozesse ein verlässlicher Partner übernehmen sollte, und welche besser inhouse abgewickelt werden. Im Zuge der Studie konnten wir die diesbzgl. Präferenzen abfragen.

EVU in EMEA tendieren dazu, eine breiteres Spektrum an AMI-Prozessen auszulagern als die in Nordamerika. So nutzen sie oft Metering as a Service, was über das Software-as-a-Service-Modell hinaus auch die operativen AMI-Routinen umfasst.

100 % aller Kunden in EMEA haben bereits externe Ablesedienste beauftragt oder planen das für die Zukunft – im Vergleich zu 67 % in Nordamerika. In EMEA gaben zudem 75 % der Befragten an, dass sie auch Reportings und die Datenanalyse auslagern würden – die Outsourcing-Wahrscheinlichkeit ist für diese Prozesse damit besonders hoch.

61 % unserer Kunden würden nach eigener Einschätzung vom Auslagern des Kommunikationsnetzmanagements profitieren. Das nötige Spezialwissen ist häufig nicht vorhanden, ein Outsourcing ist dann effizienter.

Grundsätzlich ist aus der Studie eine grosse Offenheit gegenüber dem Outsourcing von Arbeiten jenseits des Kerngeschäfts zu entnehmen. Die Netzplanung hingegen ist ein Beispiel für Tätigkeiten, die von den meisten EVU bevorzugt intern erbracht wird.

Mehr dazu finden Sie in dem zweiten unserer drei Whitepaper, die wir auf Basis unserer Marktuntersuchung in EMEA und Nordamerika erstellt haben, ‘Which AMI processes utilities prefer to outsource’ (Englischer Inhalt)

Download white paper

 

Nach diesen Kriterien wählen EVU in EMEA ihren Partner für AMI Managed Services

Die Landis+Gyr Studie zu AMI Managed Services in EMEA und Nordamerika brachte auch die Kriterien für die Auswahl des Serviceproviders zu Tage. Dabei gab es deutliche Unterschiede zwischen den jeweiligen Märkten. Die lokale Nähe ist mit Abstand der wichtigste Aspekt in Nordamerika – in Europa ist dieser Faktor weniger von Belang.

Mehr als 70 % der Befragten in EMEA entscheiden auf Basis von Referenzen und Erfahrungen (78 %) und wirtschaftlicher Stärke des Anbieters (70 %). Herstellerunabhängigkeit liegt mit 65 % auf Rang 3.

Das könnte an den EVU liegen, die im Zuge des Metering as a Service auch den AMI-Betrieb vergeben haben. Bei diesem Leistungsumfang werden die Auftraggeber abhängiger vom Lieferanten, so dass sie grossen Wert auf Punkte legen, die die Geschäftskontinuität sichern.

Ein weiteres Ergebnis: EVU sehen in ihrer Beziehung zu dem AMI-Anbieter und in einer guten Zusammenarbeit die Basis für den eigenen Geschäftserfolg. 87 % der Kunden halten diesen Aspekt für „sehr“ oder „besonders wichtig“.

Mehr dazu finden Sie in dem dritten unserer drei Whitepaper, die wir auf Basis unserer Marktuntersuchung in EMEA und Nordamerika erstellt haben: ‘Key criteria for utilities when selecting an AMI Managed Services partner’ (Englischer Inhalt)

Download white paper