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Software as a Service: Optimierung Der Systemleistung

28. November 2017 13:05:12 MEZ

Software as a ServiceDas Konzept von Software as a Service (SaaS) gewinnt bei Energieunternehmen (EVU) zunehmend an Bedeutung, denn diese müssen sich mit immer komplexeren und teureren integrierten Anwendungsumgebungen und kürzeren Entwicklungszyklen auseinandersetzen. 

SaaS ist ein Vertriebsmodell, nach dem Serviceprovider cloudbasierte Softwareanwendungen über das Internet bereitstellen – meist gegen eine monatliche Gebühr statt eines einmaligen Kaufpreises. Typische Beispiele für SaaS sind Handelssoftware, Metering-Software, Kundeninformations- und Abrechnungssysteme oder die üblichen Office-Anwendungen.

Vorteile des SaaS-Modells

Das SaaS-Modell bringt erhebliche wirtschaftliche Vorteile für den Kunden mit sich. Investitionen in Server, Hardware, Softwarelizenzen und Datenbanken entfallen, ebenso die Notwendigkeit, die erforderlichen Ressourcen für die Softwarepflege vorzuhalten. Mit der jährlichen oder monatlichen SaaS-Gebühr sind Softwarelizenz, -pflege und -support abgedeckt. Nicht abgegolten sind die Kosten für die erforderliche IT-Umgebung. 

Als „Software on demand“ ermöglicht es eine SaaS-Lösung dem EVU, seine Anforderungen je nach Bedarf zu skalieren. Die Pflege und Verwaltung durch einen spezialisierten Serviceprovider gibt Kunden die Gewissheit, dass eventuelle Problem mit der Verfügbarkeit, Sicherheit oder Performance der Software mit höchster Kompetenz gelöst werden. So können sich EVU auf die Optimierung ihrer Prozesse konzentrieren, während der SaaS-Anbieter sich um die kontinuierliche Pflege der Software und die mit Updates oder Integration und Implementation verbundenen Risiken kümmert.

Durch die eindeutige Aufgabenteilung im Rahmen eines SaaS-Modells ist gewährleistet, dass Unternehmen auf dem neuesten Stand bleiben und schneller zu Softwarelösungen kommen als ohne die Unterstützung externer Spezialisten. SaaS-Anbieter erweitern die Möglichkeiten ihrer Kunden durch ihre Erfahrung mit der jeweiligen Software. Dadurch, dass die eigenen IT-Mitarbeiter keine neuen Aufgaben oder das lokale Management neuer Software übernehmen müssen, fallen weitere Barrieren für Veränderungen weg.

Datensicherheit und -schutz haben bei EVU höchste Priorität und müssen den Anforderungen der ISO 27000 entsprechen. Die meisten SaaS-Anbieter unterziehen sich regelmässig strengen Sicherheitsaudits, in denen die Sicherheitsstandards der Rechenzentren validiert werden, und können so die erforderliche Sicherheit garantieren. Zudem können es sich die Anbieter leisten, in modernste Sicherheitssysteme zu investieren, die für kleinere und mittlere Unternehmen unerreichbar sind.

Unternehmen, die auf SaaS setzen, können diese um Managed Services erweitern, beispielsweise den Systembetrieb, Wartungspläne oder die Kommunikation und Koordination des Aussendienstes.

Sichere Systemleistung

Seit Jahren bietet Landis+Gyr EVUs, die den Betrieb ihrer Advanced Metering Infrastruktur (AMI) teilweise auslagern wollen, Managed Services an. Das Angebot umfasst Head-End-Software, eine sichere IT-Umgebung und Prozesse, die vom Landis+Gyr Metering Service Operations Center in Finnland aus gesteuert werden. Das SaaS-Model kombiniert den Support vor Ort mit effizienten, zentralen Services über die Cloud oder über eine lokal gehostete IT-Plattform.

Aktuell implementiert Landis+Gyr bei dem dänischen Energieversorger SK Forsyning eine AMI-Komplettlösung, die auch das Hosting umfasst. Landis+Gyr ist für die nächsten zwölf Jahre verantwortlich für die IT und die Systemumgebung einschliesslich Betrieb und Wartung.

„Wir sehen grosse Vorteile darin, dass Lan-dis+Gyr als Servicepartner den Betrieb und die Wartung der IT-Umgebung, Updates und Backups übernimmt. Für die permanente Aufrechterhaltung einer hohen Systemleistung und -sicherheit ist Expertenwissen erforderlich. Ausserdem sind wir mit einem verlässlichen Serviceprovider an unserer Seite in der Lage, unsere Ressourcen in anderen Bereichen einzusetzen“, so Henrik Birch, CEO von SK Forsyning.

Das Landis+Gyr SaaS-Team besteht aus hoch qualifizierten Spezialisten mit grosser Erfahrung im Management von Softwareumgebungen für EVU. Die Softwareservices können auch ein Support-Team vor Ort einschliessen, das proaktiv die lokalen Systeme, die Hardware-Performance und Kommunikations-Backhauls überwacht.

Die bewährten SaaS-Leistungen von Lan-dis+Gyr basieren auf langjähriger Erfahrung in der Bereitstellung von komplexen AMI- und Smart-Grid-Services für Energieunternehmen aller Grössen und Komplexitätsniveaus. Bei der Wahl des passenden SaaS-Anbieters sollte ein EVU nicht nur die funktionale Übereinstimmung zwischen dem Leistungsangebot und den eigenen Anforderungen überprüfen, sondern auch die Sicherheit und Wiederherstellungsstrategien hinterfragen und die für die Pflege der Software erforderlichen Kenntnisse und Kompetenzen in die Überlegungen einbeziehen. 

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