blog-background.png

Top-Tipps für einen reibungslosen Smart-Meter-Rollout

Christian Giroux
By Christian Giroux - 24. Juni 2019 09:58:36 MESZ

Fotolia_213059620_XXLSmart-Meter-Rollouts sind anspruchsvolle Projekte, die Versorgungsunternehmen vor eine ganze Reihe von Herausforderungen und Schwierigkeiten stellen, die von ihrem Tagesgeschäft abweichen. Eine gute Planung und Umsetzung kann deswegen Zeit, Kosten und Ressourcen sparen.

Smart-Meter-Rollouts sind anspruchsvolle Projekte, die Versorgungsunternehmen vor eine ganze Reihe von Herausforderungen und Schwierigkeiten stellen, die von ihrem Tagesgeschäft abweichen. Eine gute Planung und Umsetzung kann deswegen Zeit, Kosten und Ressourcen sparen.

Bei einem Smart-Meter-Rollout kommt es zum Austausch tausender oder sogar hunderttausender Zähler durch Smart Meter innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Eine reibungslose und effiziente Installation sollte daher nicht unterschätzt werden. Normalerweise müssen Teams von Installateuren jeden Tag im Verlauf von Wochen und Monaten eine hohe Anzahl an Zählern installieren. Die Vorgaben und Prozesse zur korrekten Einrichtung müssen eindeutig sein, um keine Mehrarbeit zu erzeugen und zusätzliche Vor-Ort-Termine zu vermeiden.

Der Software Field Operations Manager (FOM) von Landis+Gyr unterstützt die effiziente Markteinführung durch die Digitalisierung und Formalisierung des Installationsverfahrens. FOM bietet moderne Tools für die Installationsplanung und die Arbeitsabläufe im Aussendienst.

Bei der Entwicklung von FOM ist die langjährige Erfahrung eingeflossen, die Landis+Gyr durch die Zusammenarbeit mit Versorgungsunternehmen in ganz Europa erworben hat. So lässt sich der Smart-Meter-Rollout so effizient wie möglich gestalten.

Rollouts jeder Grösse bedürfen einer sorgfältigen Planung

Selbst in einem kleineren Versorgungsgebiet bedürfen Smart-Meter-Einführungskampagnen einer sorgfältigen Planung, um sicherzustellen, dass die Installationen problemlos und effizient vonstatten gehen. Der gesamte Zeitplan und die Installationsetappen werden als Bestandteil der Einsatzstrategie und Projektplanung definiert. Mit FOM wird der übergeordnete Einführungsplan in detaillierte Arbeitsaufträge für Installateure übertragen.

Eine entscheidende Vorbedingung für einen erfolgreichen Besuch vor Ort ist letztlich der Zugang zu den Zählern . Eine gute, proaktive Kommunikation mit Endverbrauchern und Immobilienverwaltern ist daher wichtig, um sicherzustellen, dass zum vereinbarten Zeitpunkt der Zählerwechsel an Ort und Stelle durchgeführt werden kann. Die Kommunikation beginnt weit im Vorfeld der eigentlichen Installation, um den Kunden die Vorteile der neuen Smart-Meter-Technologie zu vermitteln, und wird fortgeführt, bis ein Termin für den Zähleraustausch vereinbart worden ist. FOM ermöglicht eine flexible Online-Verwaltung des Zeitplans für die Termine vor Ort und stellt dabei sicher, dass der Installateur stets über den zuletzt aktualisierten Zeitplan verfügt.

Mit FOM von Landis+Gyr können Projektplaner die Etappen tagesaktuell planen. Er unterstützt bei der Planung geografischer Installationsgebiete, damit keine zusätzliche Zeit für unnötige Fahrten aufgewendet wird. Installateure bekommen alle wichtigen Informationen, wie beispielsweise Zeitplanungen, Anschriften, GPS-Koordinaten sowie zu den Komponenten, die sie für die vorgesehenen Arbeiten des Tages in ihrem Fahrzeug mitführen müssen.

Ferner können Planer den Installationsfortschritt online verfolgen und unverzüglich auf etwaige Abweichungen oder Probleme reagieren.

Den Installationsprozesses formalisieren

Eine effiziente und reibungslose Smart-Meter-Einführung kann nur stattfinden, wenn jeder Prozess und jede Massnahme einer Installationsarbeit eindeutig definiert sind. Es besteht kein Spielraum für Improvisationen oder spontane Aktionen.

Mit FOM kann das Versorgungsunternehmen die Arbeitsprozesse im Aussendienst leiten und dabei Probleme und Fehler minimieren. Mit detaillierten Arbeitsanweisungen für die Zählersetzung durch die Installateure wird ein reibungsloser Austausch aller Zähler sichergestellt. FOM bietet Versorgern zudem die Möglichkeit, Arbeitsaufträge einzurichten, die zu den eigenen Prozessen passen und verschiedene Prozesse für verschiedene Auftragstypen zu definieren.

Der Installateur arbeitet über sein mobiles Gerät mit FOM und befolgt die angezeigten Anweisungen. Erst wenn ein Schritt abgeschlossen ist, kann er mit dem nächsten fortfahren. So wird sichergestellt, dass alle wichtigen Arbeiten durchgeführt worden sind und das Risiko erneuter Besuche aufgrund falscher Installationen oder einer falschen System-Einrichtung gemindert wird.

Während jede Installation im Aussendienst umgesetzt wird, bleibt das Backoffice auf dem Laufenden. Vor Ort kann der Installateur leicht wichtige Angaben über die Zählerstelle und seinen Standort aufzeichnen und dabei vom Zähler erfasste Werte registrieren, zum Beispiel, indem er Barcodes scannt oder die abgeschlossene Arbeit fotografiert.

Die Datenerfassung digitalisieren

Während einer Smart-Meter-Installation werden Daten über die Arbeit selbst erfasst; zusätzlich werden die Daten von dem alten Gerät abgerufen und in das neue System übertragen. Eine manuelle Datenerfassung ist anfällig für menschliche Fehler und muss im Nachgang im Backoffice überprüft werden.

FOM digitalisiert diese Datensammlung, sodass alle Angaben zur Installation systematisch und konsistent aufgezeichnet und in einer zentralen Datenbanken gespeichert werden. Damit ist sichergestellt, dass alle Daten korrekt sind und bei jeder Installation die richtige Verfahrensweise beachtet wird. Dies ist insbesondere für die vom Zähler erfassten Verbrauchswerte wichtig, damit Kunden nach der Neuinstallation fehlerfreie Rechnungen erhalten.

Die Informationen werden schneller aufgezeichnet und heruntergeladen, als wenn der Installateur Formulare ausfüllt und diese ans Backoffice weitergibt, wo die Informationen erst manuell ins System übertragen werden müssen.

Sicherheit und Arbeitsschutz

Versorgungsunternehmen sind für die Gesundheit und Sicherheit von Arbeitnehmern im Aussendienst verantwortlich, unabhängig davon, ob diese eigene Beschäftigte oder Subunternehmer sind. Über FOM können Installateure jeden Zwischenfall melden, der zu Personenschäden führen könnte. So lassen sich rechtzeitig Massnahmen ergreifen, um einen sicheren Abschluss der Arbeiten zu gewährleisten.

Picture1Die mobile FOM-App bietet zudem eine Funktion zum Schutz allein arbeitender Installateure, mit der sofort ein Alarm im Backoffice ausgelöst werden kann, wenn der Mitarbeiter in eine gefährliche Situation gerät.

FOM kann darüber hinaus für verschiedene Audits eingerichtet werden, beispielsweise zur persönlichen Schutzausrüstung, und um Berichte für Prüfstellen vorzubereiten.

Statistische Daten im Zugriff – verfolgen Sie den Projektverlauf, um die Planung einzuhalten

Wie gut das Projekt auch durchdacht sein mag, niemand kann alle möglichen Probleme vorhersehen, die während eines Smart-Meter-Rollouts auftreten können. Statistiken unterstützen die Verbesserung der Prozesse, Planungen und Arbeitsanweisungen. Mit einem Dashboard und vielfältigen Reporting-Tools behalten die Projektmanager den Überblick über den Fortgang ihres Rollouts, ihre Budgets und Termine. Anhand der Daten lassen sich Ineffizienzen erkennen und Korrekturmassnahmen ergreifen. Dies sind beispielsweise Änderungen von Arbeitsabläufen oder bei der Zeit- und Aufgabenplanung.

Fazit

Smart-Meter-Rollouts müssen sorgfältig geplant werden, um eine effiziente Umsetzung ohne kostspielige Nacharbeiten zu gewährleisten. Landis+Gyr kann Versorgungsunternehmen jeder Grösse bei ihrer Rollout-Strategie unterstützen. FOM ist speziell dafür entwickelt worden, Smart-Meter-Rollouts reibungslos und wirtschaftlich realisieren zu können.